5 Dinge, die du bei deinen Youtube Videos kurz halten solltest, damit sie erfolgreicher werden

Guten Content zu erstellen ist die eine Sache. Den Spannungsbogen hoch zu halten um die Zuschauer bei der Stange zu halten aber eine ganz andere. Nur wer weiß, an welchen Stellen es besonders wichtig ist, sich kurz zu fassen, kann aus seinen Videos das Optimum rausholen.

Der Lohn dafür sind mehr Klicks, mehr Abonnenten und verbesserte Rankings in Youtube selbst. Welche 5 Stellen es sind, auf die es wirklich ankommt, erfährst du in diesem Artikel.

#1: Video Intro

Die ersten Sekunden entscheiden, ob jemand dein Video ansehen möchte oder den „Zurück-Button“ drückt und sich
etwas anderes heraussucht. Erheblichen Einfluss darauf hat die länge deines Intros. All zu leicht verliebt man
sich in sein eigenes Videointro.

Insbesondere, wenn das Intro das Erste ist, was dein Zuschauer zu Gesicht bekommt,
kann das aber gefährlich sein. Schließlich liefert es deinem Zuschauer keinen Mehrwert. Entsprechend steigt die
Wahrscheinlichkeit eines frühen Absprungs mit jeder Sekunde, die dein Intro zu lange ist. Tatsächlich können sogar
halbe oder gar Viertelsekunden einen messbaren Unterschied machen.

Je nachdem, wie unterhaltsam dein Intro ist, solltest du zwischen drei und maximal 10 Sekunden einplanen.
Dabei sollte die Tendenz aber eher zu den sehr kurzen Varianten gehen. 10 Sekunden würde ich nur empfehlen,
wenn du ein extrem hohes Maß an Spannung erzeugt hast.

Dafür braucht es aber entweder einen sehr reißerischen
Titel oder aber du setzt dein Intro hinter eine kurze Einleitung. In den meisten Fällen ist das sogar die
elegantere und vor Allem effektivere Lösung.

Dein Intro ist dein Branding und soll nur der Wiedererkennung dienen. Vor Allem soll es aber nicht deine Zuschauer langweilen.

#2: Einleitung / Vorspann

Wie gerade schon erwähnt, kann eine kurze Einleitung gut dazu hergenommen werden, um Spannung aufzubauen. Das erhöht deutlich die Wahrscheinlichkeit, dass deine Zuschauer das Video komplett oder zumindest zu einem großen Teil ansehen. Und das hat wiederum wie wir wissen einen positiven Einfluss auf das Ranking deiner Videos.

Damit das gelingt musst du aber schnell auf den Punkt kommen. Schließlich willst du ja Spannung aufbauen und nicht schon die wichtigsten Fragen vorwegnehmen. Theoretisch genügt schon ein einziger Satz a la „In diesem Video werde ich dir erklären, wie du 90% weniger „Zurück-Klicks“ auf deine Videos bekommst“

Besser ist es jedoch, wenn du mit mehreren Punkten, Fragen oder Schritten aufwarten kannst, da diese den Zuschauer länger bei der Stange halten und für eine höhere Zuschauerbindung sorgen.

Wie du es auch machst: Es ist wichtig, dass du dich dabei kurz hältst. Optimalerweise zwischen 10 und maximal 20 Sekunden. Das ist genug Zeit um das wichtigste zu vermitteln aber noch nicht so viel, dass du die Leute damit langweilst.

#3: Das Video selbst

Keine Regel ohne Ausnahme sagt man so schön. Entsprechend ist dieser Punkt nicht als allgemeingültig zu betrachten. Es gibt durchaus Videos, die lang sein dürfen- oder sogar müssen – um erfolgreich zu sein. Das gilt aber nur dann, wenn deine Zuschauer schon erwarten, dass du so viel Inhalt vermitteln wirst, dass es sich
lohnt verhältnismäßig viel Zeit aufzuwenden.

Ein kleines Beispiel fürs Verständnis:
Du gehst auf Youtube und suchst nach „Youtube Kanalname ändern“. In den Suchergebnissen findest du 5 Videos,
die offensichtlich genau dieses Thema behandeln.
Eines der Videos ist knapp über eine Minute lang. Die anderen sind 5,8,9 und 12 Minuten lang. Da du davon ausgehst, dass die Sache mit einigen Klicks erledigt sein sollte, entscheidest du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit für das kurze Video.

Insbesondere bei How-To Videos von denen sich die potenziellen
Zuschauer nur eine kurze Info erhoffen, sollten meiner Erfahrung nach nicht länger als 3 Minuten sein.
Dieser Punkt ist so wichtig, dass du sogar in einem schon stark besetzten Videothema gut ranken kannst, wenn
bisher nur lange Videos vorhanden sind, du dieses Problem erkennst und entsprechend eine Kurzfassung erstellst.

#4: Die Video-Kapitel

Wenn du einen Blogartikel liest, wie etwa diesen hier, findest du jede Menge Unter-Überschriften und Absätze.
Das hat damit zu tun, dass ein längerer Artikel häppchenweise besser zu konsumieren ist.

Genau das gleiche Prinzip gilt für Videos. Insbesondere, wenn es eins der längeren Sorte ist. Eine klare Struktur
mit relativ kurzen „Kapiteln“ hält die Aufmerksamkeit des Zuschauers hoch und verschafft ihm eine bessere
Orientierung. Dadurch ist der durchschnittlich konsumierte Prozentsatz deines Videos wiederum höher.

Hilfreich ist auch, wenn du in deiner Einleitung schon darauf aufmerksam gemacht hast, dass diese Stuktur vorhanden ist. Sei es ein „5-Schritte-Plan“, die „Top 10“ oder „Die 3 wichtigsten Fragen zu…“. Das verschafft dir einen zusätzlichen Bonus durch die entsprechende Spannung aufbauende Erwartungshaltung beim Zuschauer.

#5: Outros, Verabschiedungen und Endcards

In der Regel wird das Ende deines Videos durch eine dieser drei Dinge abgerundet. Ob abschließende Worte, eine Outro im selben Stil wie dein Intro oder eine Endcard, in der du auf deine Website, ein Produkt oder andere Videos verweist. Sie alle haben eins gemeinsam. Sie sollten so kurz wie möglich gehalten sein.

Viele Youtuber haben Angst, dass ihre Botschaft nicht vermittelt wird, wenn sie das Outro zu kurz machen. In der Regel ist diese Angst aber unbegründet. Vor allen Dingen aber birgt ein zu langes Outro die Gefahr, dass Sekunden vor dem Ende das Video weggeklickt wird.

Nicht so schlimm, könnte man meinen. Allerdings ist der Prozentsatz an Zuschauern, die dein Video ganz bis zum Ende anschauen ein Ranking-Kriterium für Youtube. Und wenn am Ende deines Videos ein 30-sekündiges Outro hängt, kannst du dich darauf verlassen, dass dieser Prozentsatz extrem niedrig sein wird.

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass es nicht mehr als 5 Sekunden sein sollten. Noch besser ist es allerdings, wenn du es schaffst einen fließenden Übergang zu schaffen. Also beispielsweise die Endcard schon einblendest, während du noch deine abschließenden Worte sagst. Das wäre die eleganteste Lösung.

Fazit: Mehr Zuschauerbindung, Klicks und Abonnenten

Aufgrund der vielen vorhandenen Ablenkungen ist es wichtig, keinen großen Spannungsabfall in deinen Videos zu haben. Schon während der ersten Sekunden fangen deine Zuschauer häufig an, die Videos zu „scannen“, die am rechten Bildschirmrand angeboten werden.

Wenn auch nur ein paar Sekunden deines Videos langweilig sind, klickt dein Zuschauer auf einen anderen Clip
und geht dir verloren. Je „unwichtiger“ daher ein Teil für deinen Zuschauer ist, desto kürzer sollte er sein. Nur der
Mehrwert stiftende Inhaltsteil kann gegebenenfalls auch länger sein. Aber auch dieser muss dann in kleinere Häppchen verpackt und entsprechend leicht konsumierbar sein.

Wenn du diese Dinge beachtest, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du eine hohe Zuschauerbindung erreichst. Das wiederum führt zu besseren Youtube Rankings und in letzter Konsequenz zu mehr Klicks und Abonnenten, was ja das ist, was du vermutlich mit deinen Videos erreichen möchtest. Insbesondere dann, wenn du vor hast, mit deinem Youtube Kanal Geld zu verdienen.


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